| Herkunft des Ortsnamens und erste Urkundliche Nennung des Ortes mit Namensform | ||
| 600 - 750 | Gründung des Dorfes mit slavischem Ursprung ; heute noch erkennbar die slavische Anlage des „Rundlings“. | |
| 1137 | Älteste
bekannte Namenserwähnung: Tumelwitz; Spätere Namen: Thumenitz, Thumnitz, Dumnitz, Domnitz |
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Historischer
Abriss |
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| 600 - 750 | Gründung mit slavischer Ursprung ; heute noch erkennbar die slavische Anlage des „Rundlings |
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| 660 | Durch Otto I. christianisiert |
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| 985 | Gründung des Jungfrauen - Benedikter Klosters St. Johannis Baptistae zu Gerbstedt durch den Grafen Rikdag. Er baute auf der sumpfigen Hochflächezwischen Domnitz und Dalenaeine Wasserburg (Riddagsburg, Bezenburg). In der schützenden Nähe der Benzenburg entstand der Hof Domnitz (Klostergut), der dem Kloster Gerbstedt als Schenkung übereignet wurde |
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| 1000 - 1290 | Die Lehnsherren waren
die Grafen von Wettin. |
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| 1290 | Die Grafschaft Wettin geht durch Schenkung an das Erzbistum Magdeburg | |
| 1540 | Im Saalkreis wird die Reformation endgültig eingeführt | |
| 1545 | Verkauf des Klosterhofes Domnitz an den Rat der Stadt Halle |
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| 1610 | Belebung der Kupfergewinnung bei Könnern und Golbitz und Dösseln und Dobis | |
| 1618 - 1648 | Der Dreißigjährige Krieg mit seinen Gräuel brach über Domnitz ein | |
| 1648 | Frieden von Münster und Osnabrück, Übernahme der Herrschaft über das Gebiet des Saalkreises durch die Hohenzoller. Das Gebiet wurde preußisch. | |
| 1684 | Die Domnitzer Kirche wird auf Veranlassung des Rates von Halle als Patronatsbehörde renoviert und das Kirchenschiff verlängert | |
| 1780 | Unter Friedrich II. wurde in Preußen die Leibeigenschaft aufgehoben | |
| 1788 | Verkaufte die Stadt Halle den Gutshof Domnitz an den Domänenrat Kernnitz aus Magdeburg | |
| 1806-1813 | Während der französische Besatzungszeit gehört Domnitz zum KantonLöbejün- Department des Königreiches Westfalen. Das Joch der Fremdherrschaft unter Napoleon wurde unerträglich | |
| 1820 | Bau einer neuen Schule zwischen Pfarrhaus und Kirche | |
| 1832 | Das ehemalige Klostergut Domnitz wird von Joh. August Gneist käuflich erworben und bleibt bis zur Enteignung 1945 im Familienbesitz | |
| 1862 | Gründung der freiwilligen Feuerwehr | |
| 1864 | Dachsanierung der Kirche | |
| 1869 | Beginn der Bauarbeiten der Bahnstrecke Halle-Könnern-Aschersleben | |
| 1872 | Übergabe der Strecke | |
| 1875 | 4.Juli Übergabe des neuen Schulgebäudes | |
| 1880 | Einrichtung und Einweihung des Haltepunktes Domnitz an der Bahnstrecke Halle-Könnern- Aschersleben | |
| 1885 | Einrichtung und Einweihung der Postagentur Domnitz | |
| 1892 | 1.April Einführung der Landgemeindeordnung | |
| 1895 | Gründung der Dampfmolkerei Domnitz ( bleibt bis zur Schließung im Jahre 1952 das einzige industrielle Unternehmen in der Gemeinde) | |
| 1899 | Erweiterung des Schulhauses infolge vieler Kinder | |
| 1901 | Einrichtung einer Güterhaltestelle | |
| 1910 | Erheblicher Einwohnerrückgang; bis 1945 gab es in Domnitz noch 10 bäuerliche und 11 handwerkliche Betriebe | |
| 1950 | Entstand nach der territorialen Neuordnung die Gemeinde Domnitz in der heute noch gültigen Struktur | |
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| 1990 | Wandlung der wirtschaftlichen Struktur | Luftbild Domnitz |